Sekt ist eine besondere Veredelungsstufe des Weines, die durch eine zweite alkoholische Gärung erreicht wird. Dabei bildet sich das charakteristische Kohlendioxid, das später im Sektglas so schön perlt und dem Sekt sein einzigartiges Prickeln verleiht. Der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 10 % vol.
Entscheidend für die Qualität eines Sektes ist die sorgfältige Komposition ausgewählter Weine zur harmonischen Cuvee. Denn nicht jeder Wein eignet sich für die Sektherstellung. Deutscher Riesling liefert mit seiner Säure, Rasse und Eleganz sehr gute Sekt-Grundweine. Sie garantieren einen Spitzensekt, der auch schon mit Champagner konkurrieren kann. Die Dosage (Zusatz von Süßwein oder Zucker) entscheidet am Ende des Herstellungsprozesses über die Geschmacksstufe des Sektes, von extra herb (extra brut) bis halbtrocken (demi-sec).
Zu festlichen Anlässen wird Sekt meist pur oder mit Orangensaft verdünnt serviert. Er eignet sich jedoch auch hervorragend als Grundlage für verschiedenste Cocktails, vom beliebten „Hemingway“ bis zur spritzigen „Englischen Bowle“.