Create your own Cocktails

DIY – Cocktailrezepte einfach selbstgemacht

Cocktails nachmixen kann jeder. Cocktails selbst kreieren ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Bar-Profis wissen wie es geht und verraten hier, was einen guten Drink ausmacht und wie man ihn entwickelt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die erste und wichtigste Frage lautet: Was macht einen guten Cocktail aus?

1. Optik

Das Auge trinkt mit! Deshalb sollte ein guter Cocktail nicht nur lecker schmecken, sondern immer auch appetitlich aussehen. Keine Sorge: Man muss kein Kunst-Schnitzer sein, um eine anständige Drink-Dekoration hinzubekommen. Es genügt, wenn die Garnitur farblich und geschmacklich zum Cocktail passt.

2. Aroma

Die Nase vorn: Ein Cocktail der nicht gut riecht, schmeckt meistens auch nicht gut. Also: Erst schnüffeln, dann trinken!

3. Balance

Kenner sprechen von einem „balancierten Drink“, wenn das Getränk ein ausgewogenes Verhältnis von Säure und Süße besitzt – und diese Balance ist wichtig für jeden guten Cocktail. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Drink weder zu stark, noch zu schwach ist.

4. Wertigkeit der Zutaten


Aus minderwertigen Zutaten etwas Hochwertiges herzustellen, ist fast so schwer, wie aus Quecksilber Gold zu machen. Es ist nahezu unmöglich!
 Deshalb: gute Markenprodukte verwenden – auch, um den Brummschädel am nächsten Morgen zu verhindern.
 Zudem sollte man stets genügend Eis im Glas haben, denn auch der leckerste Cocktail aus den besten Zutaten schmeckt nicht, wenn er zu warm serviert wird.


Hier ein paar Tipps, wie ihr selbst kreativ werden könnt. Die drei Top-Verfahrensweisen von Cocktail-Profis:

1. Abwandlungen von Drinks

Kleine Verwandlung, großer Effekt: Man nimmt das Rezept eines Cocktail-Klassikers und modifiziert es leicht. Ein Gin Fizz kann zum Beispiel zu einem Peach Fizz aufgepeppt werden, indem man den Zuckersirup gegen Pfirsichsirup und Soda gegen Sprite austauscht.

2. Erfahrung und Ausprobieren


Viele Drinks entstehen durch Experimente. So geschehen bei Anna's Chill me. Man testet „nach Gefühl“ ob die Zutaten zusammenpassen oder probiert bekannte Geschmacks-Kombinationen aus, die man aus Lieblings-Kochrezepten kennt. Also: Nur Mut!.

3. Foodpairings

Nicht ganz neu, aber noch immer angesagt sind Foodpairings. Bei dieser Methode wurden im Labor einzelne Zutaten per Gas-Chromatografie in ihre Aromen aufgeschlüsselt und miteinander verglichen. Je höher die Übereinstimmung ihrer Schlüsselaromen, desto besser passen die Zutaten zusammen.

Mehr Informationen zu Foodpairing findet ihr auf http://www.foodpairing.com/de.

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